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19.06.2017, 18:00 Uhr

Beyer diskutiert Herausforderungen der Landwirte

Heikle Themen besprach der CDU-Bundestagsabgeordnete Peter Beyer jetzt auf dem Biolandhof Judt im Windrather Tal. Zahlreiche Landwirte und Biobauern waren auf Einladung der Kreisbauernschaft Mettmann e. V. gekommen, um ihre Probleme darzulegen. Die Themen Landschaftspflege, für deren Kosten die Bauern ohne Zuschüsse persönlich aufkommen müssen, die Berichterstattungen zu Nitratvorkommen im Grundwasser und die in diesem Zusammenhang stehende Gülleverordnung (seit dem 1. Juni in Kraft), wurden diskutiert. Thomas Wemmers (Inhaber des Biolandhofs Judt), Martin Dahlmann (Vorsitzender der Kreisbauernschaft Mettmann e. V.) und Johannes Paas (sein Stellvertreter und Landwirt aus Ratingen) erläuterten Beyer, der kontinuierlich im Austausch mit der Kreisbauernschaft steht, ausführlich die derzeitigen Herausforderungen und gesetzlichen Restriktionen, denen die Bauern sich ausgesetzt sehen.

Biolandhof Judt | © Peter Beyer MdB
Die Menschen lieben die Natur, aber jedes Ding hat seine zwei Seiten. Will man frisches Brot haben, muss dafür Korn zur Verfügung stehen. Damit dies gut gedeihen kann kommt der Dung zum Einsatz. „Uns selbst stinkt das Zeug auch gewaltig", sagt Dahlmann, und verweist auf eine im März vergangenen Jahres dazu gestartete Plakatkampagne.

In vielen Bereichen Nordrhein-Westfalens stellt die Grundwasserbelastung mit Nitrat ein großes Problem für die Trinkwasserversorgung dar. Nicht so im Kreis Mettmann. „Dass dies so ist, liegt unter anderem an der Kooperation und dem regen Austausch der Landwirte mit den lokalen Wasserwerken. Die Belastungswerte des Trinkwassers im Kreis Mettmann werden regelmäßig und konsequent durch Messungen von den Wasserwerken kontrolliert. Die Interessen von Landwirten und Stadtwerken sind kein Gegensatz“, stellt Beyer fest.