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Neuigkeiten
08.09.2017, 16:14 Uhr
Heimat und Globalisierung - Die neue Landes-Heimatministerin zu Gast in Velbert und Wülfrath
Ina Scharrenbach (CDU), die auch für den Denkmalschutz zuständig ist, war am Freitag Gast des CDU-Bundestagsabgeordneten Peter Beyer. Gleich drei Stationen in Velbert und Wülfrath legte er ihr ans Herz.
Andächtig und voller Bewunderung für die Architektur hörten Ina Scharrenbach und Peter Beyer Bruder Frank bei seinem Rundgang durch den Mariendom in Velbert-Neviges zu. Unter dem Motto „Heimat und Globalisierung“ besuchte die Landesministerin am vergangenen Freitag auf Einladung des CDU-Bundestagsabgeordneten Velbert und Wülfrath. Scharrenbach, in NRW seit kurzem zuständige Ministerin für Heimat, war zum ersten Mal in Beyers Wahlkreis.
Landesministerin Ina Scharrenbach und CDU-Bundestagsabgeordneter Peter Beyer zu Gast im Wülfrather Heimatmuseum. Bild: © Peter Beyer MdB.
Im männlich dominierten Kabinett von NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) hat sich die vierzig-Jährige ihren Platz erkämpft. Vor dem Regierungswechsel, war sie Obfrau im Untersuchungsausschuss der Ereignisse in der Kölner Sylvestenacht. Neben Heimat, Kommunales und Bau kümmert sich Scharrenbach um Gleichstellungsfragen im neu zugeschnitten Ministerium. Beyer hatte für sie ein straffes Programm zusammengestellt. Neben dem Besuch des Nevigeser Doms führte sie der Weg nach Wülfrath ins Niederbergische Heimatmuseum. „Ein Termin musste bedauerlicherweise ausfallen auf Grund der angespannten Verkehrssituation. Sie stand 60 Minuten im Stau“, entschuldigte Beyer. Zu Beginn der Tour durch den Mettmanner Norden hatte er einen Besuch im Schloss Hardenberg geplant. „Das wird nachgeholt“, versicherte er.

Der Ministerin diese drei Orte ans Herz zu legen sei ihm wichtig, da die neue Landesregierung auch einen Fokus auf die Denkmalförderung legt. In ihr Tätigkeitsfeld fallen darüber hinaus Stadtentwicklung und Städtebauförderung. Für beide Städte sieht Beyer hier Bedarf und freut sich, in Scharrenbach eine Verbündete zu haben, denn ein kurzer Draht ins Land sei für die Bundespolitik essentiell, so Beyer.

In Wülfrath erwartete die Ministerin neben rund 40 geladenen Gästen aus Wirtschaft, Kultur und Gesellschaft eine Stunde in Heimatkunde und natürlich kamen alle in den Genuss einer Bergischen Kaffeetafel. In ihrem Vortrag erklärte sie, warum NRW ein Heimatministerium braucht: „Je globaler die Welt wird, umso stärker wird das Bedürfnis nach Heimat, nach einem Zusammengehörigkeitsgefühl vor Ort“. Viele Menschen beunruhige die zunehmende Schnelligkeit des Lebens. Sie sehnten sich nach Halt und Orientierung in der Stadt, in der Region, in der sie leben. Deshalb wolle die neue Landesregierung sich für lebenswerte Städte einsetzen und dazu beitragen, Traditionen in den einzelnen Regionen zu stärken und zu erhalten.
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