Heiligenhaus

Die Siedlungsgeschichte der Stadt Heiligenhaus beginnt mit der wirtschaftlichen Erschließung rund um das Kloster Werden (gegr.796) entlang der Ruhr. Der geographische Kern, aus dem das heutige Heiligenhaus entstand, entwickelte sich jedoch erst später unter dem Herzog Gerhard II. von Berg im 14. und 15. Jahrhundert, der eine sogenannte Landwehr anlegen ließ.

Erste Hinweise, dass die Bevölkerung im hiesigen Gebiet nicht mehr ausschließlich vom Ackerbau lebte, gehen aus den Steuerlisten von 1604 hervor. Mitte des 16. Jahrhunderts spiegeln diese Listen bereits die späteren Kernbrachen der in Heiligenhaus heute angesiedelten Industrie wieder, nämlich Metallverarbeitung, insbesondere Schloss und Beschlag. Und auch der Bergbau (Kalk und Bleierz) nahm eine wichtige Rolle ein, die sich im Stadtbild und in den Straßennamen niedergeschlagen hat.

Eigenständig wurde die Landgemeinde Heiligenhaus 1897 nach der Trennung von der Stadtgemeinde Velbert. Bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges entwickelte sich Heiligenhaus nur langsam, obwohl die Bevölkerungszahl kontinuierlich wuchs. Nach Kriegsende verzeichnete Heiligenhaus 10.495 Einwohner. Wirtschaftlich dominierte wie eh und je die Schloss- und Beschlagindustrie, die sich bis 1970 deutschlandweit einen Namen machte. Heute gilt Heiligenhaus als Industriestadt (Schloss- und Beschlägeherstellung, bzw. Sicherheitstechnik, Metallverarbeitung, industrielle Messtechnik) im Grünen.
 


Zahlen, Daten, Fakten

Das Gemeindegebiet
umfasst eine Fläche von 27,47 km2

Einwohnerzahl (Stand: 31.12.2013)
gesamt 26.390
davon männlich: 12.926
davon weiblich: 13.464

Stadtgliederung
6 Honschaften
 
Lage
Im Nordwesten des Kreises Mettmann, im Regierungsbezirk Düsseldorf, umgeben von den Großstädten Düsseldorf, Duisburg, Essen und Wuppertal
 
Partnerstädte
Meaux/Seine et Marne (Frankreich), Baslidon (Großbritannien), Mansfield (Großbritannien), Zwönitz/Erzgebirge
 


Kontakt zur Stadtverwaltung:

Hauptstraße 157
42579 Heiligenhaus

info@heiligenhaus.de
www.heiligenhaus.de