Wülfrath

Wülfrath blickt auf eine über 1000-jährige Geschichte zurück. Die erste schriftliche Erwähnung des Ortes findet sich 1100 in einem Almosenregister des Stiftes Kaiserswerth. Stetig entwickelt sich die mittelalterliche Siedlung. Für das Jahr 1265 lässt sich bereits Handwerk und Gewerbe bezeugen. Wülfrath zählt 1363 zur Grafschaft Berg und teilt sich auf drei verschiedene Ämter auf. 1578 vernichtet eine Feuersbrunst das Dorf und auch 1678 verwüstet ein Großbrand den Ortskern mit über 70 Häusern.

Im Zuge der Verwaltungsreform des Großherzogtums Berg durch Napoleon I. wurde 1808 die Munizipalität (Marie, Bürgermeisterei) gebildet. 1815 fällt Wülfrath zu Preußen, als Teil der neugegründeten Rheinprovinz und erhält 1856 die vollen Stadtrechte.

Es liegen die unterschiedlichsten Meilensteine am Wege des wirtschaftlichen Aufschwungs des Ortes. Während im 18. Jahrhundert Baumwoll-, Leinen- und Tuchwebereien das Wirtschaftsleben prägten, waren es im 19. Jahrhundert die Seidenzwirnereien und schließlich die Kalkindustrie. Heute befinden sich in Wülfrath die größten Kalkwerke Europas.



Zahlen, Daten, Fakten

Das Gemeindegebiet
umfasst eine Fläche von 32,23 km2

Einwohnerzahl (Stand: 12.2012)
gesamt ca. 21.116

Stadtgliederung
8 Stadtteile
 
Lage
Wülfrath liegt im Niederbergischen Land in den  Ausläufern des Bergischen Landes umrahmt von Rhein, Ruhr und Wupper im Kreis Mettmann. Im Norden grenzen Velbert und Heiligenhaus an, im Osten und Süden Wuppertal und im Westen Mettmann und Ratingen
 
 
Partnerstädte
Ware (Großbritannien) und Bondues (Frankreich)

 


Kontakt zur Stadtverwaltung:

Am Rathaus 1
42489 Wülfrath
verwaltung@stadt.wuelfrath.de
www.wuelfrath.de