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15.02.2017, 13:36 Uhr

Beyer zeigt die rote Hand gegen Kindersoldaten

Bereits zum fünften Mal macht der „Red Hand Day“, eine weltweite Initiative gegen den Missbrauch von Kindern als Soldaten, Station im Deutschen Bundestag. Weltweit werden hunderttausende rote Handabdrücke als Zeichen gegen die Instrumentalisierung von Kindern in Kriegen gesammelt. Nach Schätzungen der Vereinten Nationen gibt es weltweit mehr als eine viertel Million Kindersoldaten in mindestens 20 Ländern.

Foto: Beyer zeigt die rote Hand gegen Kindersoldaten, © Peter Beyer MdB
„Es ist perfide und unvorstellbar, dass immer noch in vielen Ländern schon kleine Kinder als Soldaten zwangsverpflichtet und zum Töten missbraucht werden. Für viele Unrechtsregime wie beispielsweise den sogenannten IS sind sie leicht radikalisierbare Opfer, die willig die menschenverachtende Ideologie vollstrecken“, so der Bundestagsabgeordnete Peter Beyer (CDU). Gemeinsam mit vielen seiner Kollegen ist es ihm daher wichtig, auch in diesem Jahr mit der roten Hand ein Zeichen zu setzen und auf diese Schicksale aufmerksam zu machen.

Auch unter den Flüchtlingen in Deutschland befinden sich nach Schätzungen verschiedener Hilfsorganisationen mehrere hundert ehemalige Kindersoldaten und Kinder, die vor einer bevorstehenden Zwangsrekrutierung geflohen sind. Meist sind sie alleine ohne Eltern und Geschwister geflohen. „Diese Kinder verdienen unsere besondere Aufmerksamkeit und bedürfen besonderer Zuwendung. Dies ist eine weitere Facette der Herausforderungen, denen wir uns alle stellen müssen“, fügt Beyer nachdenklich an.