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23.08.2017, 14:51 Uhr

„Wasser marsch!“ wünscht Peter Beyer dem neuen Schlauchwagen der Feuerwehr Velbert

Die Freude beim Velberter Bürgermeister Dirk Lukrafka (CDU) und beim Leiter der Feuerwehr Velbert, Markus Lenatz, ist groß: Komplett ausgerüstet und einsatzbereit fand die feierliche Schlüsselübergabe des neuen, vom Bund finanzierten „Schlauchwagen Katastrophenschutz SW-KatS“, so der sperrig-technische Name des 14 Tonnen schweren Fahrzeugs, auf dem Gelände der Velberter Feuerwehr statt. „Unsere Feuerwehren leisten einen unersetzlichen Dienst, viele der Feuerwehrleute machen dies ehrenamtlich. Das ist weltweit einmalig. Nur so können wir die flächendeckend kurzzeitigen Alarmierungszeiten garantieren. Dafür ist es selbstverständlich, dass das Land und der Bund den Feuerwehren die bestmögliche Ausrüstung zur Verfügung stellt“, so der Bundestagsabgeordnete Peter Beyer (CDU). 

(v.l.) Markus Lenatz, Leiter der Feuerwehr Velbert, Peter Beyer MdB, Bürgermeister Dirk Lukrafka, Kerstin Griese MdB und Frank Kapuczinski, stellvertretender Leiter der freiwilligen Feuerwehr Velbert © Peter Beyer MdB.
Über eine Strecke von mehr als zwei Kilometern kann von der Heckklappe des Fahrzeuges aus ein Schlauch gelegt werden, um auch in entlegeneren Gegenden auf ausreichend Löschwasser zurückgreifen zu können, ohne dieses mit Tanklöschfahrzeugen umständlich heranführen zu müssen, erklärte Lenatz. „Dass der Bund der Feuerwehr Velbert die Mittel für diesen Schlauchwagen zur Verfügung stellen kann, ist dem Sicherheitskonzept von Bundesinnenminister Dr. Thomas de Maizière (CDU) zu verdanken“, betonte Beyer. Schon das Kfz-Kennzeichen macht deutlich, dass der Wagen etwas Besonderes ist: Nicht ein „ME“, sondern „NRW“ steht darauf. Das Fahrzeug wird vom Bund nämlich mit der Vorgabe zur Verfügung gestellt, dass es im Katastrophenfall auch über die Grenzen Velberts hinaus eingesetzt werden kann. Somit ist es Teil des Konzepts zum Bevölkerungsschutz des Bundes, mit dem die Bevölkerung umfassend vor Gefahren geschützt wird und die Einsatzkräfte umfänglich ausgerüstet und ausgebildet werden.