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11.09.2017, 16:26 Uhr

Stauende in Sicht - Ortstermin mit dem Landesverkehrsminister an der A44

Landesverkehrsminister Hendrik Wüst besuchte heute auf Einladung des CDU-Bundestagsabgeordneten Peter Beyer die Baustelle des Lückenschlusses der A44. Der Fokus des Gesprächs lag auf dem zügigen Ausbau, sowie dem Lärm- und Trinkwasserschutz.

Es gebe keine Baustelle ohne Stau, erklärte der NRW-Landesverkehrsminister Hendrik Wüst auf seinem heutigen Ortstermin auf der Trasse der A 44. Er wisse um die nur schwer erträgliche Verkehrssituation in Ratingen-Homberg, gerade in Stoßzeiten. Der neue Minister besuchte heute die Baustelle auf Einladung des CDU-Bundestagsabgeordneten Peter Beyer, der sich seit 2009 in seiner Funktion als Mitglied des Deutschen Bundestag für einen zügigen Lückenschluss einsetzt. Der Fokus des Gesprächs lag auf dem zügigen Ausbau des zweiten Bauabschnitts, sowie dem Lärm- und Trinkwasserschutz.

Bundestagsabgeordneter Peter Beyer (CDU) mit NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst. Bild: ©Peter Beyer MdB.
Immer wieder habe Beyer im Schulterschluss mit den politischen Vertretern vor Ort auf die Versäumnisse der SPD-geführten Landesregierung und der ausführenden Behörde in der Vergangenheit hingewiesen, erklärte Beyer dem Minister. „Vor zwei Jahren feierte der Projektverlauf sein unrühmliches 45-jähriges Bestehen“, so der Bundespolitiker. Der Lückenschluss sei keine Zier für den Wirtschaftsstandort Nordrhein-Westfalen, die Menschen in der Region warteten sehnsüchtig auf die Fertigstellung. In der Vergangenheit hatte sich das Ministerium nur dann gemeldet, wenn es neue Verzögerungen bei der A 44 zu entschuldigen gab. Dies bestätigten Wüst auch alle anderen Anwesenden, angefangen bei den Bürgermeistern der Städte Mettmann, Thomas Dinkelmann, Ratingen, Klaus-Konrad Pesch, über den Heiligenhauser Verwaltungschef, Michael Beck und Landrat Thomas Hendele, sowie den drei Landtagsabgeordneten des Kreises Mettmann.

"Alle Projekte der letzten Wochen, die ich besucht habe, sind älter als der Minister", so Wüst augenzwinkernd. Er versprach, "kräftig und schneller zu bauen" und ein "besseres Baustellen-Management" umzusetzen. "Wir sind nicht die Betonfraktion, hier geht es nicht um "Schmuck am Nachthemd", aber wir müssen das erledigen, was seit Jahren unter Rot-Grün liegengeblieben ist", stellte der Minister klar. Es sei eine Sechs-Tage-Arbeitswoche nötig, um Baustellen wie hier zwischen Heilgenhaus und Ratingen schneller abzuwickeln. Im Unterschied zur alten rot-grünen Landesregierung sei sich Schwarz-Gelb bei dem Thema einig. Es werde derzeit kräftig geplant und auch die politischen Blockaden seien aufgehoben. Das Geld sei da - der politische Wille ebenfalls, bestätigte Wüst Beyer.

Beyer registrierte die Ausführungen mit Genugtuung. Man merke, so Beyer, es wehe nun ein anderer Wind im Ministerium. Neben dem Anliegen eines zügigen Ausbaus, lag der Fokus des Gesprächs mit Wüst auf Lärm- und Trinkwasserschutz, der den politischen Akteuren beim zweiten Bauabschnitt besonders wichtig sei. Zurzeit laufe es zwar halbwegs rund, bei Engpässen und mit Blick auf die Fertigstellung der Brücken durch das Schwarzbachtal sei es jedoch wichtig, wenn der Entscheider in Düsseldorf eng in das Projekt eingebunden sei und der Draht für die Verwaltungen und den Bürger so kurz wie möglich sei. Beyer: „Weitere Aufschübe dürfe es nicht mehr geben.“