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19.02.2018, 18:02 Uhr

Der Schlüssel zum Erfolg: Digitale Vernetzung

Herausforderungen der Digitalisierung sowie die Chancen von Industrie 4.0. – der CDU-Bundestagsabgeordnete Peter Beyer machte sich im Gespräch mit dem Geschäftsführer von WITTE Automotive Rainer Gölz ein Bild vom Standort Velbert.

Digitalisierung, Vernetzung, Urbanisierung und steigende Elektromobilität, dies sind nur einige Schlagworte, die im Zusammenhang mit den Megatrends in der Automobilindustrie genannt werden. Das Mitten in der Stadt Velbert gelegene Unternehmen WITTE Automotive  ist einer der führenden Hersteller von Zugangssystemen für die Automobilindustrie. Der Geschäftsführer Rainer Gölz gab kürzlich dem Bundestagsabgeordneten Peter Beyer (CDU) einen Einblick in die Arbeit des Zulieferers und sprach mit ihm unter anderem über die Herausforderungen der Digitalisierung in den kommenden Jahren am Standort Velbert sowie über die Chancen von Industrie 4.0.

Unternehmen müsse man nicht erklären, wie Digitalisierung funktioniere, sondern die Rahmenbedingungen müssten stimmen, um den digitalen Umbruch zu steuern, so Gölz in seinem Gespräch mit Beyer. Veraltete Regularien drohten, den technischen Fortschritt aus Deutschland in andere Regionen der Welt zu verdrängen, ebenso wie eine veraltete Infrastruktur, erklärte er weiter. Bereits heute seien rund 60 Prozent der Unternehmen mit ihren Geschäftskunden digital vernetzt, jedes dritte Unternehmen nutzt "Smart Services", jedes fünfte "Big Data", fügte Beyer an.

Ohne beispielsweise digitale Standards (E-Business-Standards) beim Datenaustausch könnte auch WITTE seinen wirtschaftlichen Erfolg jährlich nicht fortsetzen, erläuterte der Geschäftsführer. Diese Standards seien in einer digitalen Welt und der Industrie 4.0 nicht mehr wegzudenken, da sie der Schlüssel für die digitale Vernetzung und Automatisierung von Prozessen seien.

Beyer ist davon überzeugt, dass es zukünftig davon abhänge, wie das Potenzial der Digitalisierung genutzt werde, um wirtschaftlich erfolgreich zu sein. Schon deshalb wünscht er sich ein noch größeres Engagement der Bundesregierung unter anderem in Sachen Breitbandausbau im ländlichen Raum, wozu auch das Bergische Land gehöre. Die Potenziale von Industrie 4.0 für die deutsche Wirtschaft seien erkannt, erklärte der Christdemokrat. Und weiter: Nun gelte es, für eine breite Umsetzung zu sorgen, denn die Grundlage dafür sei die digitale Verfügbarkeit aller relevanten Informationen in Echtzeit. Daten würden zunehmend zur Schlüsselressource bei der Verzahnung individualisierter Leistungsprozesse.