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23.02.2018, 09:53 Uhr

Landsmannschaften gehören zur CDU

Unionsfraktionschef Volker Kauder erläuterte den Mitgliedern der Gruppe der Vertriebenen, Aussiedler und deutschen Minderheiten den Koalitionsvertrag. Peter Beyer sieht wichtige Aspekte für Landsmannschaften berücksichtigt.

„Der Koalitionsvertrag zeigt, dass die CDU sich den Interessen der Vertriebenen, Aussiedler und deutschen Minderheiten verschrieben hat.“, so der Bundestagsabgeordnete Peter Beyer (CDU) am Dienstag am Rande des Treffens der Gruppe der Vertriebenen, Aussiedler und deutschen Minderheiten im Deutschen Bundestag. Als Gast besuchte Volker Kauder, Fraktionschef der CDU/CSU-Fraktion in Berlin, die Veranstaltung. Seine Eltern seien selbst Vertriebene aus Jugoslawien, betonte Kauder. Die Union, so Beyer, sei die politische Heimat der Landsmannschaften, dies mache der Koalitionsvertrag deutlich. Im Zuge des Treffens versprach Kauder die Bereitstellung von zusätzlichen fünf Millionen Euro zur Leistung von Bildungs- und Kulturarbeit.

Beyer zog nach dem Treffen ein positives Fazit. „Es ist wichtig, dass wir in Deutschland Offenheit und Toleranz zeigen und leben. Dazu gehört auch, sich für die Rechte von Minderheit stark zu machen und für deren Anliegen ein offenes Ohr haben.“

Seit dem Jahr 2016 unterstützt ein vom Bund eingesetzter Kulturreferent im Oberschlesischen Landesmuseum in Ratingen-Hösel die Arbeit des Museums. Beyer, der sich als Stiftungsratsmitglied des Oberschlesischen Landesmuseums seit Jahren für die Interessen der Landsmannschaften einsetzt, hatte sich seinerzeit bei der Bundesregierung für die Schaffung dieser Stelle stark gemacht.