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15.03.2018, 19:39 Uhr

Mitarbeit im Parlament - Ratingen, Niederberg und die Welt

Beyer vergibt Praktika

„Raus aus der Theorie, rein in die Praxis. Hautnah Politik erleben und das Gelernte aus Universität oder Schule unmittelbar anwenden“, sagt der CDU-Bundestagsabgeordnete Peter Beyer bei der Begrüßung von Rina Hajdari. Für junge Menschen gibt es die verschiedensten Möglichkeiten, einen Blick hinter die Kulissen des Deutschen Bundestages zu werfen. Ob im Rahmen eines Schülerpraktikums, oder im Rahmen des Studiums, Beyer öffnet seinen Arbeitsplatz gern. Die jungen Menschen kommen aber nicht nur aus Heiligenhaus, Ratingen, Velbert oder Wülfrath, sondern auch aus Frankreich, Israel, Nordamerika, dem arabischen Raum oder auch wie Hajdari aus Osteuropa kommen.

Der Bundestag vergibt gemeinsam mit der Freien Universität Berlin, Humboldt-Universität zu Berlin sowie der Technischen Universität Berlin jährlich unter anderem rund 120 Stipendien für junge Hochschulabsolventen aus 42 Nationen. Ziele sind: Die Beziehungen zwischen Deutschland und den Teilnehmerländern zu fördern, demokratische Werte und Toleranz zu festigen und das friedliche Zusammenleben in der Welt zu sichern. „Die Gelegenheit zu haben, Teil des Stipendienprogramms  zu sein, hilft mir, die Zukunft meines Landes mitzugestalten“, erklärt Rina Hajdari. Die 23-Jährige kommt aus dem Kosovo, einem der Berichterstatterländern des Christdemokraten im Bundestag. Sie wird ab April fünf Monate Beyers Arbeit unterstützen.

Neben dem Internationalen Parlamentsstipendium  (IPS) gibt es noch das Parlamentarische-Patenschafts-Programm (PPP), welches Schülern und jungen Berufstätigen ein Austauschjahr in den USA ermöglicht. Erst im Mai werden wieder 350 junge Amerikaner am „Berlin-Tag" in der Bundeshauptstadt teilnehmen, fünf von ihnen stehen unter der Patenschaft von Beyer. Die Amerikanerin Juliette Oliver ist eine dieser fünf, die in Velbert für sechs Monate lebt und arbeitet. In den USA heißt das Programm Congress Bundestag Youth Exchange und auch jenseits des Atlantiks haben Beyers Patenkinder die Möglichkeit, mit amerikanischen Abgeordneten ins Gespräch zu kommen.

Ebenso wie die Praktikanten aus der Heimat lernen die internationalen Stipendiaten Aufgaben eines Abgeordnetenbüros kennen. Dabei wird Wert auf eine aktive Mitarbeit gelegt: Dazu gehören Ausarbeitungen, das Abfassen von Artikeln und Briefen sowie die Vorbereitung von Sitzungen. Darüber hinaus begleiten die jungen Schüler und Studenten Beyer zu Sitzungen der Ausschüsse, Fraktionen und anderer Gremien und gewinnen Einblicke die Verfahrensabläufe des Parlaments. „Bewerben kann sich jeder, der an Politik interessiert ist“, erklärt Beyer, der sich auf Bewerbungen aus der Heimat freut. Kontakt: peter.beyer@bundestag.de