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28.03.2018, 12:14 Uhr

Beyer: Schulen fit machen für digitales Lernen - Gespräch mit Bürgermeister Dirk Lukrafka

Schulen brauchten eine zeitgemäße technische Ausstattung, so der CDU-Bundestagsabgeordnete Peter Beyer, der sich kürzlich mit Bürgermeister Dirk Lukrafka austauschte. Schwerpunkt des Gesprächs war die Digitalisierung der Schule.

Die Zeit dränge, sagte Beyer. Er begrüße den Vorstoß seiner Kollegin, der neuen Bildungsministerin Anja Karliczek, bei der Digitalisierung der Schule. Bereits in der vergangenen Legislaturperiode habe ihn dieses Thema immer wieder beschäftigt. Karliczeks Vorgängerin habe im Oktober 2016 den sogenannten „Digitalpakt“ mit fünf Milliarden Euro präsentiert. Da die Kompetenz und Hoheit beim Thema Schulen Ländersache ist, kam das Projekt auf Bundesebene zum Stoppen. Die Ministerin geht die Sache nun neu an und wolle das Parlament noch vor der Sommerpause bitten, das Grundgesetz zu ändern, erklärte Beyer.
„CDU, CSU und SPD haben im Koalitionsvertrag vereinbart, auch dem Bund die Möglichkeit einzuräumen, direkt in Schulen zu investieren“, führte er weiter aus. Berlin solle zukünftig die technische Ausstattung – Netzanbindung, Server und Schulcomputer – unterstützen, die Länder sollen pädagogische Konzepte für den Umgang mit den neuen Medien, sprich die Lerninhalte entwickeln, sowie die IT-Lehrerfortbildung modernisieren. Damit bliebe die Bildungshoheit bei den Ländern, der Bund dürfe nach der Grundgesetzänderung aber Geld dazugeben. Die Bundesmittel sollen darüber hinaus durch weitere Förderprogramme von Bund und Ländern ergänzt werden, erklärte der Christdemokrat.