Neuigkeiten

14.09.2018, 10:39 Uhr

Gewalt geht gar nicht

Beyer tauschte sich kürzlich mit dem Bundesfeuerwehrverband aus.

„Waldbrandbekämpfung in Deutschland und der Europäischen Union und die weiterhin bestehende Problematik der Gewalt gegen Feuerwehrkräfte sind die Themen, die die Feuerwehr auf Bundesebene bewegen“, so der CDU-Bundestagsabgeordnete Peter Beyer, der kürzlich den Austausch mit dem Bundesfeuerwehrverband (DFV) suchte. Rund 350 Feuerwehr-Führungskräfte aus ganz Deutschland, darunter auch der Kreisbrandmeister Torsten Schams und sein Stellvertreter und Chef der Ratinger Feuerwehr, René Schubert, nutzten die Gesprächsplattform des Deutschen Feuerwehrverbandes in der Regierungsfeuerwache Berlin-Tiergarten.

Kreisbrandmeister Torsten Schams und sein Stellvertreter, René Schubert, nutzten gemeinsam mit dem CDU-Bundestagsabgeordneten Peter Beyer die Gesprächsplattform des Deutschen Feuerwehrverbandes in der Regierungsfeuerwache Berlin.
In der öffentlichen Diskussionen über die Verwundbarkeit der deutschen Gesellschaft und der Sicherheit der Bevölkerung stehe zumeist die Polizei im Vordergrund, so der Christdemokrat. Oft werde vergessen, dass auch die Feuerwehren starke Partner der Inneren Sicherheit seien, denn globale Bedrohungen durch Naturkatastrophen und Terrorismus machten auch vor Deutschland nicht Halt. Nicht zuletzt die Anschläge im März 2016 in Brüssel oder die verheerenden Waldbrände in Brandenburg im Hitzesommer 2018 hätten gezeigt, wie wichtig die Arbeit der Feuerwehren sei, so Beyer weiter. Deshalb müssten die Feuerwehren in Deutschland perspektivisch gestärkt werden.

Einen großen Raum der Gespräche an diesem Abend nahm das Thema „Gewalt gegen Einsatzkräfte“ ein. Alle 8 Sekunden fahre in Deutschland ein Feuerwehrfahrzeug in den Einsatz. Dabei riskierten die Frauen und Männer ihre Gesundheit und ihr Leben, um andere Menschen zu retten, erklärte DFV-Präsident Hartmut Ziebs. Dass sie immer wieder selber zum Opfer werden, bespuckt oder angepöbelt würden, das sei nicht zu tolerieren. Hier müsse endlich ein Ruck durch die Gesellschaft und die Medien gehen. Beyer betont nachdrücklich: „Gewalt geht gar nicht!”