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19.09.2018, 11:02 Uhr

Beyer führte als Ehrenmarschall die New Yorker Steuben-Parade an

Spielmannsmusik, Blumenfüllhörner, ausgelassene Stimmung untermalt mit Hits aus dem Sommer- und Winterbrauchtum, Lederhosen, Dirndl und Schuhplattler, Dreigestirne, Schützen und Reiter auf der New Yorker Prachtmeile 5th Avenue – das war die 61. Steuben-Parade am vergangenen Samstag. Angeführt wurde das bunte Treiben vom Bundestagsabgeordneten Peter Beyer, der mit dieser Ehre für seine Verdienste um die deutsch-amerikanischen Beziehungen ausgezeichnet wurde. Mit von der Partie war der Ratinger Schützenchef Gero Keusen mit einer großen Abordnung der Wilhelm Tell-Kompanie der St. Sebastiani-Bruderschaft.

61. Steuben Parade in New York. Bei der Abnahme der Parade der Tell-Kompanie mit Schützenchef Gero Keusen durch den Grand Marshall Peter Beyer. | © Peter Beyer.
Viele tausend Menschen säumten die 5th Avenue im Herzen Manhattans und demonstrierten damit ihre deutsch-amerikanische Verbundenheit. Sicherlich ein Erlebnis, welches man nicht so schnell vergesse, so der Christdemokrat, der als Grand Marshall mit der blauen Ehrengast-Schärpe über der Schulter den Zug anführte und die Parade abnahm. Besonders stolz war er, dass er diese eindrucksvollen Bilder mit seinen Tellanern teilen konnte, die eigens für die Veranstaltung über den Atlantik geflogen sind.

Es war Beyer eine große Ehre und Verpflichtung zugleich, denn er vertrat nicht nur die Bundesregierung als deren Transatlantisch-Koordinator, sondern als Mitglied der St. Sebastiani-Bruderschaft vor allem seine Heimatstadt Ratingen. Seit 2009 engagiert er sich für die Transatlantischen Beziehungen im Deutschen Bundestag. Seit April 2018 ist der Ratinger der Koordinator für die transatlantische Zusammenarbeit der Bundesregierung. Als Grand Marshall der Steuben-Parade reiht er sich in eine lange Liste von Persönlichkeiten ein, die sich um die deutsch-amerikanischen Beziehungen verdient gemacht haben. Hierzu gehören beispielsweise der ehemalige US-Außenminister und gebürtige Deutsche Henry Kissinger, Bundespräsident Walter Scheel, Hollywood-Schauspieler Ralf Möller und Sachsens ehemaliger Ministerpräsident Kurt Biedenkopf.

Das Programm beinhaltete für die Ratinger einige Höhepunkte: Freitags wurden sie vom Bürgermeister der Stadt New York begrüßt und am Abend folgte eine Benefizveranstaltung. Nach der Heiligen Messe in der St. Patrick's Cathedral samstags, gefolgt von der Parade, nahmen sie auf Einladung der Veranstalter am Oktoberfest im Central Park teil. Die Parade ist seit 1957 eines der größten Ereignisse im deutsch-amerikanischen Festkalender.