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20.03.2019, 16:03 Uhr

Tatenlos wegschauen war keine Option

Beyer dankte mit Einladung nach Berlin den ehrenamtlichen Helfern

„Tatenlos wegschauen war keine Option“, so Peter Beyer. Im November hatte der CDU-Bundestagsabgeordnete nach antisemitischen Schmierereien zu einer Kundgebung in seiner Heimat aufgerufen, die sich gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit wandte und für gesellschaftlichen Zusammenhalt aussprach. Damit diese durchgeführt werden konnte brauchte es Helfer, die bereit waren, die Straßen abzusperren und die Zuwege zu sichern. Damals fanden sich spontan örtliche Akteure aus Kirchen, Vereinen und Brauchtum, die Beyer als Dankeschön für ihren selbstlosen Einsatz nun nach Berlin eingeladen hat. Die Gruppe wurde ergänzt durch politisch Interessierte aus den Städten Heiligenhaus, Ratingen, Velbert und Wülfrath.

Peter Beyer MdB begrüßt seine Gäste auf dem Roten Teppich des Protokollhofs im Auswärtigen Amt. © Peter Beyer MdB.

Die Hauptstadt sei ein kultureller Schmelztiegel. Sie sei geprägt durch ihre Geschichte nicht erst in jüngerer Zeit, erklärte der Bundestagsabgeordnete der Gruppe, die vier Tage lang den Charme Berlins kennenlernen durfte. Neben den weltbekannten Sehenswürdigkeiten wie dem Brandenburger Tor, Siegessäule und dem Fernsehturm bekamen die 50 Teilnehmer der Fahrt des Bundespresseamtes einen Blick hinter die Kulissen des Bundestages und des Auswärtigen Amtes, Beyers Wirkungsstätten als Abgeordneter und Teil der Bundesregierung.

Bei Letzterem empfing Beyer die Gruppe auf dem Roten Teppich des Protokollhofs, wo sonst nur Staatsgäste Einlass finden. Er zeigte seinen Dienstsitz am Werderschen Markt. Einer der Höhepunkte für die jungen Teilnehmer war die Fahrt mit dem historischen Paternoster hoch auf die Ministerebene, wo sich Beyers Büro des Koordinators für die Transatlantische Zusammenarbeit der Bundesregierung befindet.

Das kurzweilige und für die Gruppe bewusst von Beyer zusammengestellte Programm umfasste darüber hinaus einen Besuch der Gedenk- und Begegnungsstätte „Leistikowstraße“, einem Untersuchungsgefängnis der Militärspionageabwehr der sowjetischen Besatzungsmacht, sowie eine Sonderführung in der Gedenkstätte „Potsdamer Abkommen“ auf Schloss Cecilienhof. Am letzten Tag der Reise besichtigten sie unweit des Potsdamer Platzes die ehemalige Schaltzentrale des nationalsozialistischen Terrors, heute bekannt als Erinnerungsort „Topographie des Terrors“.