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12.11.2019, 11:41 Uhr

Beyer warb für Verantwortung, Toleranz und Demokratie

50 Bürgerinnen und Bürger erlebten die Mauerfeierlichkeiten in der Hauptstadt

30 Jahre nach dem Mauerfall erinnert Berlin an den Mut und die Entschlossenheit der DDR-Bürger im Wendeherbst - mitten drin 50 Bürgerinnen und Bürgern aus Heiligenhaus, Ratingen, Velbert und Wülfrath, die auf Einladung des Bundestagsabgeordneten und Transatlantik-Koordinators der Bundesregierung Peter Beyer vier Tage Berlin besuchten. 

50 Bürgerinnen und Bürger blickten vier Tage auf Einladung von Peter Beyer MdB hinter die Kulissen des Berliner Politikbetriebs. | © Bundespresseamt.
Als besonderen Höhepunkt der Reise empfanden alle Teilnehmer den emotionalen Besuch der Gedenkstätte Berliner Mauer. Nach wissenschaftlichen Erkenntnissen starben allein an dem Teilstück in Berlin mindestens 140 Menschen durch das DDR-Grenzregime. Insbesondere der 9. November ermahne uns, dass wir unserer Geschichte nicht vergessen dürfen, so Beyer. So stehe die "Friedliche Revolution" symbolisch dafür, Verantwortung zu übernehmen, Toleranz zu leben, Demokratie und Menschenrechte zu achten sowie zu verteidigen und den Traum vom vereinten Europa mit Leben zu füllen. Im Vergleich zu den Feierlichkeiten vor zehn Jahren gehöre seiner Meinung nach, eine kritische Bilanz der vergangenen 30 Jahre zu ziehen, fügte er in dem Gespräch mit der Gruppe an. 

Neben historischen Schauplätzen stand auf dem Besuchsprogramm ein Vortrag im Deutschen Bundestag, der erklärte, wie dieser arbeitet und welche Rolle und Funktionen dem Parlament im politischen System der Bundesrepublik zukommen. Neben dem Herz der Demokratie besuchte die Gruppe auch das Bundeskanzleramt.