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26.11.2019, 14:02 Uhr

Vorlesetag | Beyer: Es war Bewegung drin

Lesen fördert die sprachliche Kompetenz. Kinder, denen vorgelesen wird, haben einen größeren Wortschatz. Vorlesen fördert die Lust am Lesen. Um darauf aufmerksam zu machen, haben die Stiftung Lesen, die Wochenzeitung Die Zeit und die Deutsche Bahn zum 16. bundesweiten Vorlesetag aufgerufen. Über eine halbe Million Menschen haben 2019 mitgemacht, einer davon war Peter Beyer. 

Peter Beyer liest Viertklässlern der Lindenschule Wülfrath eine Geschichte über Mutproben vor. | © Peter Beyer MdB

Für den Bundestagsabgeordneten und Transatlantikkoordinator der Bundesregierung ist der Vorlesetag seit nunmehr fast zehn Jahren ein fester Termin in der Jahresplanung. Ihm sei dieser Aktionstag wichtig, weil Lesen auch etwas mit Demokratieförderung zu tun habe, sagt er. „Lesen befähigt Menschen, sich eigene Gedanken zu machen, Visionen zu entwickeln und Gegebenes in Frage zu stellen“, fügt er an.

Passend zum Jahresmotto drehten sich diesmal die von ihm ausgesuchten Geschichten um Sport und Bewegung. „Welche Superhelden mögt ihr am liebsten?“ fragte er in die Schülerrunde an der Wülfrather Lindengrundschule. Superman war der klare Favorit. Nachdem die Ohren der jungen Zuhörer gespitzt waren und ihre Aufmerksamkeit ganz dem Vorlesenden galt, begann Beyer eine Kurzgeschichte über Mutproben vorzulesen. Bei seinem zweiten Schulbesuch laß er in der Wilhelm-Busch-Schule in Ratingen-Hösel vor. Er habe hier selbst die Schulbank in den 1970er Jahren gedrückt, so dass er sich auf diesen Termin besonders freute.