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11.03.2020, 16:03 Uhr

Geldsegen im zweiten Anlauf

Bund fördert Panoramabad mit gut zwei Millionen Euro

Velbert kommt durch den gemeinsamen Einsatz des Bundestagsabgeordneten Peter Beyer und des Bürgermeisters der Stadt Velbert, Dirk Lukrafka, in den Genuss einer großzügigen Bundesförderung für die Sanierung des Panoramabads in Velbert-Neviges. Das Geld stammt aus Mitteln des Programms „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“ des Bundes und ist ein wahrer und unerwarteter Geldsegen, so der Bürgermeister.

Peter Beyer MdB | © Daniel Königs.

Nachdem sich die Stadtwerke Velbert auf Initiative des Stadtrates im Jahre 2018 um die Finanzspritze für das Bad aus den 1970er Jahren bemüht hatten, setzte man große Hoffnungen in die Förderung des Bundes. Umso enttäuschender war die Ablehnung im Mai 2019. Beyer und Lukrafka ließen nicht locker. Der gemeinsame Einsatz habe sich gelohnt, so der Bundestagsabgeordnete. Mit der heute durch den Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestags beschlossenen zweiten Förderrunde konnten einige wenige weitere Projekte, die auf der Warteliste standen, zum Zuge kommen, darunter auch das Schwimmbad in Neviges.

Lukrafka freut sich für Velbert: „Die Sanierung des Panoramabades verbessert das Angebot der Stadt für Sport und Erholung. Das Panoramabad ist ein beliebter Treffpunkt und wichtiger Teil der Freizeitgestaltung für die gesamte Bevölkerung. Ich freue mich, dass wir mit der Förderung die umfassende energetische und barrierefreie Sanierung des Bades realisieren können. Wenn ich mir jetzt noch etwas wünschen dürfte, wäre dass die Erhöhung des Freizeitfaktors zum Beispiel durch eine weitere Außenrutsche. Das ist ein Thema, was wir in den nächsten Wochen und Monaten auf jeden Fall diskutieren werden.“

Auch der Marketing- und Vertriebsleiter der Stadtwerke Velbert, Bert Gruber, zeigte sich glücklich über die positive Nachricht: „Wir freuen uns sehr über die Förderung. Eine Unterstützung durch das Bundesprogramm gibt uns Planungssicherheit und wird uns in der Wahrung und Ausgestaltung unseres Freizeitangebotes einen großen Schritt nach vorne bringen.“

Hintergrund:

Mit dem Programm „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“ unterstützt das Bundesbauministerium bis 2020 überregional wahrnehmbare, größere Projekte der sozialen Infrastruktur mit einem besonderen Qualitätsanspruch.