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07.01.2021, 18:06 Uhr

Peter Beyer MdB zur Stürmung des Kapitols

„Die Stürmung des Kapitols in Washington hat mich zutiefst bewegt und erschüttert. Ich hätte mir solche Szenen im Herzen der demokratischen Supermacht USA nicht vorstellen können. Auch bei uns vor Ort habe ich viele besorgte Anrufe, Mails und SMS von Bürgern erhalten. Viele Menschen, die persönlich oder wirtschaftlich enge Kontakte in die USA pflegen, sind beunruhigt angesichts der Bilder aus Washington.

Peter Beyer MdB. | © Frank Nürnberger
Donald Trump hat mit seinen Reden diesen wütenden Mob angefeuert. Das ist zutiefst undemokratisch und auch unamerikanisch. Er tritt die westlichen Werte Freiheit, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit mit Füßen. 

Wir Deutsche und Europäer dürfen uns in dieser Situation nicht von den USA abwenden. Im Gegenteil: Gerade jetzt brauchen wir eine enge, vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den demokratischen Kräften auf der anderen Seite des Atlantiks, unter anderem mit der neuen US-Administration unter dem gewählten Präsidenten Joe Biden. Die Gewalt in Washington zeigt uns, wie verletzlich unsere westlich-freiheitliche Welt ist. Das bestärkt mich aber auch: Wir müssen uns jeden Tag kraftvoll für die Demokratie einsetzen.“