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25.03.2021, 17:25 Uhr

Heiligenhauser Holzherz für Ministerin Klöckner

Es sei an der Zeit, Danke zu sagen, zeigte sich Förster Hannes Johannsen überzeugt, als er am vergangenen Sonntag dem Bundestagsabgeordneten und Transatlantik-Koordinator der Bundesregierung Peter Beyer ein mit der Motorsäge selbst geschnitztes Herz aus schwedischer Mehlbeere für die Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft, Julia Klöckner, überreichte. Beyer hatte sich anlässlich des Internationalen Tag des Waldes mit dem Förster auf der Ackerfläche hinter der nördlichen Abtskücher Straße, entlang des Mühlenwegs getroffen. Auf einer Fläche von 77.600 Quadratmetern wird die Idee eines Bürgerwaldes aus klimastabilen Baumarten verwirklicht.

Förster Hannes Johannsen bittet Peter Beyer MdB, das Holzherz Bundesministerin Julia Klöckner als Dankeschön zu überbringen. © Peter Beyer.
Dem Förster sei es im wahrsten Sinne ein Herzens-Anliegen gewesen, der Ministerin für ihre gute Arbeit zu danken, so Beyer, der das Herz in Berlin persönlich übergab. Vier von fünf Bäumen hätten lichte Kronen, das bedeute konkret: 79 Prozent bei den Fichten, 80 Prozent bei den Kiefern und Eichen seien in Mitleidenschaft gezogen. Und auch die heimischen Buchen bringt der Klimawandel an ihre Grenzen: Hier sind sogar 89 Prozent betroffen. Stürme, Dürre und Insektenbefall ließen die grüne Lunge sterben. Die Entscheidung des unionsgeführten Bundesministeriums mit einem millionenschweren Aufforstungsprogramm dem entgegenzuwirken, sei das einzig richtige, so der Förster. „Mit 1,5 Milliarden Euro – dem größten Unterstützungsprogramm der Geschichte – helfen wir den Waldbesitzern und Forstwirten: effektiv, unkompliziert und schnell. Es geht darum  Schäden zu räumen und die Wälder mit standortangepassten und widerstandsfähigen Bäumen besser an den Klimawandel anzupassen. Denn jeder Baum, der heute nicht gepflanzt wird, fehlt unseren Enkeln“, sagte Klöckner bei der Übergabe des Herzes in Berlin.