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19.05.2021, 14:03 Uhr

Geldsegen vom Bund für Langenberger Renaissance-Kleinod

Wie im Dornröschenschlaf wirkt die “Villa Sonnenschein”, die eingebettet in die Hügellandschaft Langenbergs liegt. “Nun wird sie mit einem Geldsegen aus Berlin geweckt”, freut sich der CDU Bundestagsabgeordnete und Transatlantikkoordinator der Bundesregierung, Peter Beyer. Das Renaissance-Kleinod erhält 66.000 Euro aus dem Denkmalschutzsonderprogramm X des Bundes. Der Eigentümer, Martin Brinkschulte, hatte sich Anfang des Jahres hilfesuchend Beyer gewandt, der sich für das Programm sowohl bei der zuständigen Kulturstaatsministerin, seiner Kollegin Prof. Monika Grütters MdB, als auch bei den Haushältern im Deutschen Bundestag mit Nachdruck eingesetzt hat.

Peter Beyer MdB | © Daniel Königs.
Das Ensemble ist eine von sechs Prachtvillen, die der bedeutende Architekt Julius Carl Raschdorf im 19. Jahrhundert in der im Kaiserreich zu Geld gekommenen Textilstadt erbaute. An das ehemalige Wohnhaus des Industriellen Herrmann Colsman schließt sich ein weitläufiger, parkähnlicher Garten mit einem Grottenteich an. Beyer freute sich, dass er Brinkschulte die Nachricht persönlich überbringen durfte, denn Brinkschulte setzt sich für den Erhalt und die Restaurierung in mühevoller, professioneller Detailarbeit ein. Er möchte das Anwesen für die Nachwelt erhalten. Insgesamt werden in diesem Jahr 319 Projekte in ganz Deutschland aus dem Förderprogramm des Bundes unterstützt, eines davon ist die “Villa Sonnenschein”.

Immer wieder sei es Beyer gelungen, denkmalgeschützte Projekte seiner Heimat über das Denkmalschutzsonderprogramm, welches in diesem Jahr bereits in die zehnte Runde geht, mit einer Finanzspritze zu unterstützen. “Insbesondere die Stadt Velbert hat von seinem Einsatz schon oft profitiert”, weiß der CDU-Fraktionsvorsitzende Karsten Schneider, und weiter: Beiträge des Bundes seien in Zeiten enger kommunaler Haushalte zum Erhalt von denkmalgeschützten Anlagen elementar. Neben kleineren Projekten hätten insbesondere das Schloss Hardenberg, die Kirche am Offers und auch der Nevigeser Dom in großem Stil von Beyers Engagement für Velbert profitiert, bilanzierte der CDU Vorsitzende Burghard Fülling, als er von Beyer benachrichtigt wurde.