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Neuigkeiten
15.12.2018, 14:42 Uhr
Das Beste für die Kleinsten
Beyer: 5,5 Milliarden Euro für die Zukunft unserer Kinder
„Das Gute-Kita-Gesetz ist ein wichtiges Signal an alle Eltern, die ihre Kinder gut betreut wissen wollen“, erklärt der CDU-Bundestagsabgeordnete Peter Beyer. Mit dem Gute-Kita-Gesetz habe der Deutsche Bundestag am Freitag einen weiteren Baustein hinzugefügt, um Familien zu unterstützen. „Bis 2022 erhalten die Länder vom Bund rund 5,5 Milliarden Euro für Qualitätsverbesserung und Beitragssenkung in der Kinderbetreuung - das soll vor allem Geringverdiener bei den Beiträgen entlasten“, so Beyer. Fast 1,2 Milliarden Euro davon seien für NRW-Kitas vorgesehen.
Peter Beyer im Gespräch mit Erzieherinnen und Kindern der Kolping-Kindertagesstätte Bartelskamp | © Kolping-Kindertagesstätte Bartelskamp.
„Wer selbst kleine Kinder hat, weiß, dass Erzieherinnen und Erzieher in den Kindertageseinrichtungen und Krippen eine Menge leisten. Dennoch bleibt oft zu wenig Zeit für die individuelle Betreuung der einzelnen Kinder. Das soll sich jetzt ändern.“, so Beyer.

Dank der finanziellen Unterstützung durch den Bund könnten die Kommunen nun bei der Kinderbetreuung aufsatteln. „Dabei ist es richtig, dass die Länder das Geld dort einsetzen können, wo es am nötigsten ist“, ergänzt er. Ziel sei es, einen echten Entwicklungsprozess in den regelmäßig von den Ländern zu erstellenden Fortschrittsberichten zu erkennen – sei es durch eine Verbesserung des Personalschlüssels, die Gewinnung qualifizierter Fachkräfte oder die Förderung der sprachlichen

Bildung. Beyer appelliert nun an das Land, verantwortungsvoll die hiesige Ausgangssituation im Kita-Bereich zu analysieren und Gelder in die Gebührenfreiheit nur zusätzlich dort zu stecken, wo dies angesichts hoher Gebühren notwendig erscheint.

Ein wichtiger und wesentlicher Inhalt des Gesetzes sei darüber hinaus, dass Geringverdiener künftig von den Gebühren befreit werden müssten. Außerdem haben die Länder demnächst mehr Selbständigkeit und Spielraum bei der Frage, inwiefern sie das Einkommen der Eltern, die Anzahl der Geschwisterkinder und die Länge der benötigten Betreuungszeit als soziale Auswahlkriterien heranziehen können.