Newsroom Auswärtiges Amt

30.11.2019
„Die amerikanisch-chinesischen Beziehungen werden das Weltgeschehen im 21. Jahrhundert wesentlich prägen. Und Deutschland und Europa müssen ihre Position in diesem Gefüge finden. Dieses Jahrhundert, so wurde es von der damaligen US-Außenministerin Hillary Clinton prognostiziert, wird ein pazifisches Jahrhundert. Deutschland wird weiterhin fest an der Seite der USA stehen, daran besteht kein Zweifel. Und doch ist es wichtig, auch mit Peking einen intensiven Dialog zu führen. Der Koordinator für die transatlantische Zusammenarbeit der Bundesregierung, Peter Beyer, reist von Samstag, 30. Novemberbis Samstag, 7. Dezember, nach Shanghai, Peking und Washington.
 
30.10.2019

Der Koordinator für die transatlantische Zusammenarbeit der Bundesregierung, Peter Beyer, reist von Samstag, 26. Oktober, bis Mittwoch, 30. Oktober, zur Konferenz „Transatlantic Sync“ in Mountain View, Kalifornien. Er vertritt dort den Bundesminister des Auswärtigen, Heiko Maas. Vor seiner Abreise erklärt Peter Beyer:

 
10.10.2019

Der Koordinator für die transatlantische Zusammenarbeit der Bundesregierung, Peter Beyer, reist von heute (10.10.) bis Sonntag, 13. Oktober, zum Abschluss der PopUp-Tour des Deutschlandjahrs in den USA nach Portland, Oregon. Das Deutschlandjahr, das vom Auswärtigen Amt gefördert wird, steht unter dem Motto „Wunderbar together“. Vor seiner Abreise erklärte er:

 
29.04.2019
Der Koordinator der Bundesregierung für die transatlantische Zusammenarbeit Peter Beyer MdB führt bis Freitag, 3. Mai, politische Gespräche in Los Angeles und Washington, D.C. In Los Angeles wird Beyer wie bereits in den vergangenen Jahren wieder an der Global Conference des Milken Institute teilnehmen. Hierkommen einmal im Jahr wichtige Entscheidungsträger aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, wohltätigen und zivilgesellschaftlichen Organisationen zusammen, um sich mit den Herausforderungen und Chancen der derzeitigen Entwicklung der globalen Wirtschaft zu befassen. Beyer wird sich im Rahmen der Konferenz unter anderem mit US-Handelsminister Wilbur Ross über die deutsch-amerikanischen Handelsbeziehungen austauschen. Darüber hinaus wird er als Experte an einem Panel zur sicherheitspolitischen und wirtschaftlichen Zukunft Europas mitwirken. Dazu erklärte Beyer bei seiner Ankunft in Los Angeles: 
 
17.04.2019
Transatlantik-Koordinator Beyer zur Verhängung von Vergeltungszöllen durch die EU auf Waren aus den USA
 Zur Verhängung von Vergeltungszöllen durch die EU-Kommission auf Waren aus den USA erklärte Transatlantik-Koordinator Peter Beyer heute (17.04.):

"Die europäischen Zölle gegen die USA sind in diesem Fall das richtige Zeichen. Ich setze mich seit Jahren für Freihandel mit Amerika ein, aber hier ist klar: Es gibt ein gültiges WTO-Urteil gegen die US-Subventionen für Boeing, und die WTO hat befunden, dass die Amerikaner diese Subventionen nicht vollständig eingestellt haben. Der EU-Kommission blieb also gar nichts anderes übrig als dieser erwartete Schritt. Schließlich haben auch die USA in der letzten Woche wegen eines WTO-Spruchs gegen Airbus Sonderzölle erhoben.

Gleichzeitig hoffe ich sehr, dass diese erneute Eintrübung der Handelsbeziehungen nicht die anstehenden Gespräche für ein Handelsabkommen mit den USA beeinträchtigt. Gerade erst Anfang dieser Woche hat die EU-Kommission endlich die notwendigen Verhandlungsmandate für diese Gespräche erhalten. Jetzt müssen sich beide Seiten zügig an einen Tisch setzen und die inhaltlichen Verhandlungen beginnen. Die Vergeltungszölle wegen der Boeing- und Airbus-Urteile dürfen diesen wichtigen Verhandlungen nicht im Wege stehen. Nur gemeinsam können wir Handelshemmnisse abbauen, mehr Wohlstand auf beiden Seiten des Atlantiks schaffen und diesen wichtigen Pfeiler der transatlantischen Partnerschaft stärken."
 
15.04.2019
Transatlantik-Koordinator Beyer zum Mandat der EU für Handelsgespräche mit den USA:

„Der Startschuss ist gefallen: Die Europäische Union kann nun endlich formale Gespräche für ein Handelsabkommen mit den USA aufnehmen. Diesen wichtigen Schritt begrüße ich ausdrücklich. Leider haben wir bereits viel Zeit verloren seit den erfolgsversprechenden Verhandlungen zur Transatlantische Handels- und Investitionspartnerschaft (TTIP). Der Handel ist ein elementarer Bestandteil der transatlantischen Partnerschaft. Nur gemeinsam können wir durch die Beseitigung von Handelshemmnissen für mehr Wohlstand und Zukunftssicherheit sorgen und dauerhaft einen drohenden Handelskonflikt vermeiden. Es gilt nun, dass sich beide Seiten zügig an einen Tisch setzen und die inhaltlichen Verhandlungen aufnehmen. Wir haben keine Zeit zu verlieren.“
 
21.03.2019

Der Koordinator für die transatlantische Zusammenarbeit der Bundesregierung, Peter Beyer MdB, reist von Sonntag, 24. März bis Donnerstag, 28. März 2019 zu Gesprächen in die kanadische Arktis, um sich über die Folgen der Klimaveränderung sowie deren wirtschafts- und geopolitischen Auswirkungen zu informieren. Die deutschen Wirtschafts- und europäischen Sicherheitsinteressen werden ebenso Themen sein, wie die deutsche Arktisforschung und die Möglichkeit der Erschließung neuer maritimer Handelsweg.

 
28.02.2019
Der Transatlantik-Koordinator Peter Beyer sagte heute (28.2.) in Tucson, Arizona:
 
"Die Situation an der US-mexikanischen Grenze dominiert derzeit den politischen Diskurs in den USA und prägt auch den transatlantischen Dialog. Fernab der aufgeheizten politischen Stimmung in Washington, DC konnte ich mir in Arizona vor Ort ein eigenes Bild von der Situation machen. Offen haben die Mitarbeiter der amerikanischen Zoll- und Grenzschutzbehörde über die Herausforderungen ihrer Arbeit berichtet: Drogenschmuggel, illegale Einwanderung, Terrorismusabwehr. Die Grenzschützer leisten ihren Dienst in einer unwirtlichen Wüstenlandschaft bei extremen Temperaturen, wobei eine Schicht auch über zehn Stunden dauern kann.
 
Die Ausrüstung reicht dabei von Drohnen und Hubschraubern bis hin zu Fahrrad und Pferd. Es war für mich sehr beeindruckend, mit welcher Überzeugung und Leidenschaft sie der schweren Aufgabe nachkommen. Eine Mauer gehört zwar nicht zu den größten Wünschen der Grenzschützer, wohl aber mehr Personal, bessere Ausrüstung und ein Ausbau der Grenzsicherung dort, wo er benötigt wird. Für politisches Taktieren und Blockadehaltung - egal von welcher politischen Seite - haben sie hingegen wenig Verständnis. Ich danke den Grenzschützern sehr, dass sie mir diese tiefen und ungefilterten Einblicke in ihre wichtigen Aufgaben ermöglicht haben."
 
22.02.2019
Der Koordinator für die transatlantische Zusammenarbeit der Bundesregierung, Peter Beyer, reist vom 24. Februar bis 1. März 2019 in die USA. Stationen sind Tucson, Arizona und Houston, Texas.
 
15.02.2019
Bei seiner Ankunft in München sagte Peter Beyer (15.02.): 
 
"Gerade mit Blick auf die herausfordernden Entwicklungen in den transatlantischen Beziehungen und einer gefährdeten europäischen Sicherheitsarchitektur ist die To-do-Liste auf der Münchner Sicherheitskonferenz lang. Die Gelegenheit zum Austausch mit derartig hochrangigen Experten und Regierungsvertretern bietet sich weltweit nur einmal im Jahr. Ziel muss es sein, gemeinsame Lösungswege im Sinne Europas und Deutschlands zu finden. Dabei bleiben die USA und die NATO unser wichtigster Garant und Partner für Frieden in Europa."