Newsroom Auswärtiges Amt

07.05.2018
Der am 11.04. vom Bundeskabinett ernannte neue Koordinator für die transatlantische zivilgesellschaftliche, kultur- und informationspolitische Zusammenarbeit‎, Peter Beyer, hält sich ab heute zu einem Antrittsbesuch in Washington, DC auf. Er wird dort unter anderem an der Jahreskonferenz von Atlantik-Brücke und American Council on Germany als Sprecher teilnehmen. Er erklärte heute (07.05.) zu seinem Besuch:
 
"Bei meinem ersten Besuch in Washington in meiner neuen Funktion als Transatlantik-Koordinator möchte ich in für das transatlantische Verhältnis turbulenten Zeiten auf die Bedeutung und den Wert unserer Partnerschaft für beide Seiten aufmerksam machen.
 
Nicht zuletzt mit dem geplanten Deutschlandjahr in den USA verdeutlichen wir unser Angebot eines engen und breit angelegten Dialogs zu Themen beidseitigen Interesses.‎ Die deutsch-amerikanische Konferenz, an der ich mit weiteren Kollegen aus dem Bundestag teilnehmen werde, ist ein gutes Forum für intensiven und manchmal auch kontroversen Austausch - über Freihandel sowie den Umgang mit anderen Staaten wie China, Russland oder Iran, um nur zwei Beispiele zu nennen.
 
Diesen Austausch will ich auch in meinen zahlreichen weiteren  Gesprächen mit hochrangigen Regierungsvertretern und Abgeordneten aus Senat und Repräsentantenhaus sowie der Wirtschaft fortsetzen."
 
12.04.2018
Peter Beyer teilte heute (12.04.) anlässlich seiner Ernennung zum Koordinator für die transatlantische zwischengesellschaftliche, kultur- und informationspolitische Zusammenarbeit mit:
 
"Über die Ernennung zum Koordinator für die transatlantischen Beziehungen freue ich mich sehr. Ich freue mich über die damit verbundene Chance, diesen wichtigen Bereich deutscher Außenpolitik weiter intensiv mit zu gestalten. Seit meiner Wahl in den Deutschen Bundestag 2009 bilden die transatlantischen Beziehungen den Schwerpunkt meiner parlamentarischen Arbeit im Auswärtigen Ausschuss.
 
Das Verhältnis zu den USA und Kanada ist neben der europäischen Integration ein zentraler Pfeiler unserer auswärtigen Beziehungen. Die USA sind unser wichtigster Handelspartner außerhalb Europas. Das nordatlantische Bündnis wird auch in Zukunft eine starke Partnerschaft sein und eine für unsere Sicherheit und unseren Wohlstand entscheidende Rolle spielen. Daher ist es unerlässlich, die gemeinsame Grundlage unserer Beziehungen immer wieder deutlich hervorzuheben und unsere Zusammenarbeit zu festigen und auszubauen. Dem zivilgesellschaftlichen Dialog kommt dabei eine besondere Bedeutung zu. Ihn zu fördern und als Brückenbauer zwischen den Partnern zu wirken, sehe ich als eine meiner zentralen Aufgaben an.
 
Mir ist dabei die historische Rolle der USA gerade für uns in Deutschland sehr bewusst. Die USA, Kanada und Deutschland sind natürliche und strategische Partner in vielen Feldern von Wirtschaft über Sicherheit bis Energie."