Newsroom Auswärtiges Amt

16.11.2018
Der Koordinator der Bundesregierung für die Transatlantische Zusammenarbeit, Peter Beyer, bricht heute (16.11.) zu seiner Teilnahme des “Halifax International Security Forum” in Kanada auf. Vor Abflug erklärte er: 
 
"Ich werde in Halifax ganz aktiv das Gespräch mit unseren Partnern suchen und deutsche Standpunkte erklären: Meine Termine mit dem kanadischen Verteidigungsminister Harjit Sajjan, US-Senator Mike Rounds und mit der deutschen Botschafterin in Kanada, Sabine Sparwasser, sind nur der Auftakt für zahlreiche wichtige Gespräche dort: Wir müssen uns um die Sicherheit Europas kümmern, um die ungewisse Zukunft des Vertrags über nukleare Mittelstreckenraketen genauso wie um die Lastenteilung innerhalb des NATO-Bündnisses.
 
Ich möchte aber gerade mit meinen amerikanischen Gesprächspartnern auch über die Sanktionspolitik der USA sprechen: Denn so nah Europa und Amerika mit Blick auf den Iran und auf Russland bei den Zielen auch beieinander liegen, so unterschiedlich sind derzeit unsere Ansichten darüber, welches die richtigen Mittel sind: Ich jedenfalls sehe es sehr kritisch, wenn die USA deutsche Unternehmen mit Sanktionen belegen, weil sie legalen Handel mit dem Iran betreiben und sich auf einen Vertrag verlassen, der gemeinsam mit den Amerikanern ausgehandelt wurde. Und so sehr ich Verständnis für die US-Sorgen gegenüber Russland habe: Deutsche Unternehmen sollten nicht dafür bestraft werden, wenn sie Erdgas nach Deutschland importieren und dabei unsere Gesetze einhalten. Ich möchte unseren internationalen Partnern aber auch dies vermitteln: Deutschland ist ein Land, auf das man sich verlassen kann.
 
Wir stehen zu unseren Freunden und zu unseren internationalen Zusagen, auch in der Verteidigungspolitik, auch in der NATO. Das zeigt nicht zuletzt die große Bundeswehr-Beteiligung am derzeitigen Manöver in Norwegen. Und auch hier gilt: Die Partnerschaft mit den USA ist essentiell für das Wohlergehen Europas, und niemand sollte auf die Idee kommen, dass Amerika für uns in irgendeiner Weise weniger wichtig geworden sei. Das gilt auch und gerade für unsere Sicherheit hier in Europa. Ich freue mich auf eine der wichtigsten Zusammenkünfte weltweit, auf der Sicherheits- und Verteidigungspolitiker aus aller Welt zusammenkommen, um die internationalen Herausforderungen unserer Zeit anzugehen."
 
09.11.2018
Der Koordinator für die Transatlantische Zusammenarbeit der Bundesregierung, Peter Beyer erklärte heute (09.11.) vor seiner Reise nach New York:
 
"Die German Academy New York wird in den USA ein modernes und spannendes Deutschlandbild zeigen. Diese neue Säule der deutschen auswärtigen Kulturpolitik eröffnet uns in einmaliger Lage in Manhattan die Möglichkeit, Amerikaner auf unser Land neugierig zu machen: Mit kulturellen Highlights, als Ort des Zusammenkommens, des künstlerischen und intellektuellen Austauschs. Ich freue mich, am 12.11. in den Vorstand dieser neuen Institution aufgenommen zu werden. Es gibt viel zu tun: Der Vorstand muss jetzt sowohl den baulichen Bedarf beschließen als auch das zukünftige Profil der Akademie. Diese Aufgaben gehen wir jetzt in New York an."
 
14.09.2018
Der Koordinator der Bundesregierung für die Transatlantische Zusammenarbeit, Peter Beyer bricht heute (14.09.) zu seinem Arbeitsbesuch in die Vereinigten Staaten auf. Er wird in Georgia, Tennessee und North Carolina unter anderem amerikanische Standorte deutscher Investitionen besuchen, mit UN-Diplomaten politische Gespräche führen und in New York die alljährliche Steuben-Parade von Amerikanern deutscher Abstammung als „Grand Marshal“ anführen.
 
 
07.05.2018
Der am 11.04. vom Bundeskabinett ernannte neue Koordinator für die transatlantische zivilgesellschaftliche, kultur- und informationspolitische Zusammenarbeit‎, Peter Beyer, hält sich ab heute zu einem Antrittsbesuch in Washington, DC auf. Er wird dort unter anderem an der Jahreskonferenz von Atlantik-Brücke und American Council on Germany als Sprecher teilnehmen. Er erklärte heute (07.05.) zu seinem Besuch:
 
"Bei meinem ersten Besuch in Washington in meiner neuen Funktion als Transatlantik-Koordinator möchte ich in für das transatlantische Verhältnis turbulenten Zeiten auf die Bedeutung und den Wert unserer Partnerschaft für beide Seiten aufmerksam machen.
 
Nicht zuletzt mit dem geplanten Deutschlandjahr in den USA verdeutlichen wir unser Angebot eines engen und breit angelegten Dialogs zu Themen beidseitigen Interesses.‎ Die deutsch-amerikanische Konferenz, an der ich mit weiteren Kollegen aus dem Bundestag teilnehmen werde, ist ein gutes Forum für intensiven und manchmal auch kontroversen Austausch - über Freihandel sowie den Umgang mit anderen Staaten wie China, Russland oder Iran, um nur zwei Beispiele zu nennen.
 
Diesen Austausch will ich auch in meinen zahlreichen weiteren  Gesprächen mit hochrangigen Regierungsvertretern und Abgeordneten aus Senat und Repräsentantenhaus sowie der Wirtschaft fortsetzen."
 
12.04.2018
Peter Beyer teilte heute (12.04.) anlässlich seiner Ernennung zum Koordinator für die transatlantische zwischengesellschaftliche, kultur- und informationspolitische Zusammenarbeit mit:
 
"Über die Ernennung zum Koordinator für die transatlantischen Beziehungen freue ich mich sehr. Ich freue mich über die damit verbundene Chance, diesen wichtigen Bereich deutscher Außenpolitik weiter intensiv mit zu gestalten. Seit meiner Wahl in den Deutschen Bundestag 2009 bilden die transatlantischen Beziehungen den Schwerpunkt meiner parlamentarischen Arbeit im Auswärtigen Ausschuss.
 
Das Verhältnis zu den USA und Kanada ist neben der europäischen Integration ein zentraler Pfeiler unserer auswärtigen Beziehungen. Die USA sind unser wichtigster Handelspartner außerhalb Europas. Das nordatlantische Bündnis wird auch in Zukunft eine starke Partnerschaft sein und eine für unsere Sicherheit und unseren Wohlstand entscheidende Rolle spielen. Daher ist es unerlässlich, die gemeinsame Grundlage unserer Beziehungen immer wieder deutlich hervorzuheben und unsere Zusammenarbeit zu festigen und auszubauen. Dem zivilgesellschaftlichen Dialog kommt dabei eine besondere Bedeutung zu. Ihn zu fördern und als Brückenbauer zwischen den Partnern zu wirken, sehe ich als eine meiner zentralen Aufgaben an.
 
Mir ist dabei die historische Rolle der USA gerade für uns in Deutschland sehr bewusst. Die USA, Kanada und Deutschland sind natürliche und strategische Partner in vielen Feldern von Wirtschaft über Sicherheit bis Energie."