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13.03.2020, 10:47 Uhr

Rückenwind für Laschet

Beyer trifft Ministerpräsidenten

Die Kandidatur des Ministerpräsidenten von Nordrhein-Westfalen, Armin Laschet, für den CDU-Bundesvorsitz ist aus Sicht von Peter Beyer (CDU) ein gutes Signal. Er habe in NRW gezeigt, wie man mit einem klaren inhaltlichen Programm Wahlen in der Mitte der Gesellschaft gewinnen könne, so der Bundestagsabgeordnete und Transatlantik-Koordinator der Bundesregierung Beyer, der sich kürzlich zu einem intensiven Austausch mit dem Ministerpräsidenten in der Düsseldorfer Staatskanzlei traf. Eine Kandidatur Laschets für das Amt des Bundeskanzlers könnte für NRW eine echte Chance sein.

Ministerpräsident Armin Laschet MdL und Peter Beyer MdB | © Peter Beyer.

Inhaltlich sprachen die beiden neben dem zukünftigen Kurs der CDU über die Außenwirtschaftsbeziehungen des bevölkerungsreichsten Bundeslandes mitten im Herzen Europas. Dabei spielten auch die Risiken für die heimische Wirtschaft wie der Brexit, die USA-Handelshemmnisse, die Russlandsanktionen, der Syrienkonflikt oder auch chinesische Investitionen in der Region eine Rolle.

Grenzüberschreitende Verbindungen förderten die Konjunktur und hätten immer auch positive Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt. Kurz zuvor hatte Beyer ein Gespräch mit dem Geschäftsführer der Industrie und Handelskammer Düsseldorf (IHK), Felix Neugart, geführt, welches sich inhaltlich mit dem Gespräch in der Staatskanzlei überschnitt. Hier waren darüber hinaus Klimaschutz, Energie- und Verkehrswende sowie der Green Deal der neuen EU-Kommission und der politische Kompromiss zum deutschen Kohleausstieg Thema.