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Neuigkeiten
06.04.2017, 13:57 Uhr
Peter Beyer: Wohnungseinbrüche gelten jetzt als Verbrechen
„Die Menschen müssen sich in ihrem Zuhause wieder sicher fühlen können. Deshalb ist es genau der richtige Schritt, dass der Koalitionsausschuss auf Druck der Union beschlossen hat, einen Einbruch in eine Privatwohnung mit einer Mindeststrafe von einem Jahr zu belegen. Damit wird die Tat zu einem Verbrechen“, zeigt sich der Bundestagsabgeordnete Peter Beyer (CDU) erfreut über den entsprechenden Beschluss. Demnach wird auch bei den Ermittlungsmaßnahmen insbesondere die Speicherung von Telekommunikationsdaten ermöglicht.
Peter Beyer MdB | © Frank Nürnberger
„Ich stelle in Gesprächen mit Bürgern vor Ort immer wieder fest, dass sie sich subjektiv unsicher fühlen“, weiß Beyer. Dabei ist laut Kriminalitätsstatistik des Kreises Mettmann aus dem Jahr 2016 die Kriminalitätsrate um 4,57 Prozent und in Ratingen sogar um 7,56 Prozent gesunken. Die Zahl der Wohnungseinbrüche hat in Ratingen kreisweit sogar mit 33,98 Prozent am meisten abgenommen. Die Städte Wülfrath und Heiligenhaus gelten als die sichersten; die Fallzahlen im Bereich Wohnungseinbruch sind in Velbert um 9,7 Prozent zum Vorjahr gesunken.

„Dennoch: In Deutschland ereignet sich alle drei Minuten ein Einbruch. Das führt nicht nur zu materiellem Schaden, sondern vor allem sind die Opfer traumatisiert und haben Angst in den eigenen vier Wänden. Wir müssen den Bürgern das Gefühl von Sicherheit wiedergeben. Deshalb setzt die CDU/CSU-Bundestagsfraktion ein klares Zeichen für mehr Sicherheit und Schutz des Eigentums“, betont Beyer weiter. Nur, wenn die Einbrecherbanden gefasst würden, könnten die Täter zur Rechenschaft gezogen und künftige Taten verhindert werden. „Die Menschen müssen sich wieder sicher fühlen können. Das ist unser Ziel, für das wir einen guten Schritt vorangekommen sind.“