Mitglied des Deutschen Bundestages
Besuchen Sie uns auf http://www.peter-beyer.info

DRUCK STARTEN


Neuigkeiten
15.08.2017, 17:33 Uhr
Der Count-down läuft | Die Bundestagswahl-Kampagne von Peter Beyer
Die Parteien werben 40 Tage vor der Bundestagswahl mit Plakaten. Der Schilderwald sei nicht allein Selbstzweck, sondern ein Aufruf zur Mitgestaltung der Demokratie, so der CDU-Kandidat Peter Beyer. Bei ihm lautet es in diesem Wahlkampf: Mehr online – weni

Es sind noch 40 Tage bis zur Bundestagswahl. Für alle Wahlkämpfer beginnt an diesem Montag die ganz heiße Phase. Die ersten Plakate wurden am Wochenende gehangen und geschraubt. Der seit 2009 direkt gewählte Bundestagsabgeordnete verzichtet in diesem Wahlkampf auf rund 1000 Plakate im Vergleich zu 2013, und das ganz bewusst. „Schilderwald, Wildwuchs, optische Umweltverschmutzung – nennen Sie es wie sie wollen“, sagt er. Ganz ohne Plakate gehe es aber nicht, denn der Grund der Plakatierung sei nicht allein Selbstzweck, sondern habe eine klare Botschaft: Gehen Sie zur Wahl! Leisten Sie Ihren Beitrag zur Demokratie!

© Peter Beyer MdB.

Mit Wahlwerbung präsentieren Parteien sich und ihr politisches Programm, um damit Stimmen zu sammeln, so definiert der Bundeswahlleiter auf der gleichnamigen Webseite den Begriff Wahlwerbung. Die Kosten trage die jeweilige Partei oder der Kandidat selbst, fügt Beyer an. Hinzu kommen Spenden. Frage man jemanden auf der Straße, wann der Wahltermin für den Bundestag ist, bekomme man meinst nur ein müdes Achselzucken. „Das allein rechtfertigt sechs Wochen geballte Werbung aller Parteien und Mitbewerber“, sagt er. Neben der Aufforderung, die Bürgerpflicht wahrzunehmen, hätten Parteien eine Informationspflicht über ihren Kandidaten und ihre politischen Themen. „Mit Blick auf die Wählerschaft muss man heute jedoch einen breiteren Spagat machen – von den über 70-Jährigen, die gerne noch etwas in die Hand bekommen wollen und die das Plakat gewohnt sind, bis zur Generation der Jungwähler, für die ich Angebote auf Facebook, Snapchat und Instagram biete“, erklärt er.

Für die aktiv an der Kampagne Beteiligten gibt es seit einigen Wochen die „Connect17“-App. Die können die ehrenamtlichen Wahlkämpfer unter anderem im Haustür-Wahlkampf nutzen, etwa wenn sie die Antwort auf eine Frage selbst nicht sofort parat haben. Haustür-Wahlkampf für die persönliche Ansprache mit klassischem Kandidatenflyer und App-Untersützung, auch das ist in der Intensivität neu. Beyer will mit seinem Team an mehr als 1000 Türen klingeln. Darüber hinaus arbeitet Beyer täglich mit Video-, Bild- und Textbotschaften auf seinen digitalen Kanälen. Das werde auch nach dem Wahlkampf fortgeführt, versichert der CDU-Mann.

Mehr online, weniger Papier, so also das Motto der CDU vor Ort. Das heißt für die Anzahl der Plakate in Zahlen: In Ratingen hängen am Ende 350 Plakate in fünf Stadtteilen. Die CDU Heiligenhaus plant 25 klebend auf städtischen Tafeln und 20 hängend. Die Union in Velbert plant 300 Plakate in vier Stadtteilen. In Wülfrath werden es rund 70 sein. Dazu kommen in allen vier Städten zusammengenommen rund 40 Großflächen, die die Bundespartei plant und 20 mit Beyers Konterfei. Ein einzelnes Motiv-Plakat wandert durch alle Städte: Beyer als Comicfigur anstatt Fotoportrait. Dabei handele es sich um eine Idee der Jungen Union, neue Medien und altbekannte zu verbinden. Das Plakat fordere zu einem Suchspiel auf, welches man auf Instagram, Facebook und Co. verfolgen könne, erklärt Beyer.

Neben seinem Portrait gibt es sechs Motive mit den zentralen Themen der CDU: Sicherheit, Wirtschaft und Familie - natürlich fehlt die Bundesvorsitzende Angela Merkel nicht. Erstmals ist auch ein Plakat zu Europa zu sehen. Das letzte genannte Thema ist für Beyer als leidenschaftlichen Außenpolitiker wichtig. Die Botschaft: „Wir wollen Europa nicht den Populisten überlassen".

Bilderserie