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Neuigkeiten
27.01.2021, 09:01 Uhr
Corona macht Sprachförderung wichtiger denn je
Bund fördert zwei weitere Kindergärten mit jeweils 50.000 Euro. Insgesamt werden mehr als 20 Kindergärten in Heiligenhaus, Ratingen, Velbert und Wülfrath gefördert.
Peter Beyer MdB | © Daniel Königs.
Sprach-Kitas sind ein sinnvoller Beitrag zur Chancengleichheit“, so der Transatlantik-Koordinator der Bundesregierung und Bundestagsabgeordnete Peter Beyer (CDU). Er hat sich erneut erfolgreich im vergangenen Jahr in Berlin für eine Fortsetzung des Programms „Sprach-Kitas: Weil Sprache der Schlüssel zur Welt ist“ eingesetzt.

Mit dem Bundesprogramm fördert das Bundesfamilienministerium seit 2016 die alltagsintegrierte sprachliche Bildung als festen Bestandteil in der Kindertagesbetreuung. „Ab 2021 wird darüber hinaus der Fokus auf den Einsatz digitaler Medien und die Integration medienpädagogischer Fragestellungen gelegt“, führt Beyer aus.

Sprache sei der entscheidende Faktor zur Integration. Umso wichtiger sei es, dass Kinder bereits frühzeitig und gezielt ihren jeweiligen Fähigkeiten entsprechend gefördert würden, um diese Schlüsselkompetenz zu erlangen, so Beyer. Gerade wenn das nicht zu Hause geschehe, übernehme die Kita diese wichtige Aufgabe und trage damit zur Chancengleichheit bei, erklärt der Bundespolitiker und weiter: Die Corona-Pandemie habe bestehende soziale Benachteiligungen noch verschärft.  Die pandemiebedingte  Schließung von Schulen und Kindertageseinrichtungen sei ein Einfallstor für neue Bildungsungerechtigkeiten. Insbesondere in finanziell schwächer aufgestellten Haushalten drohe die Corona-Krise zu einer fundamentalen Chancen-Krise zu werden. Projekte wie die Sprachförderung seien unverzichtbar, mahnt Beyer.

Ein Großteil der bisher geförderten Vorhaben in Beyers Wahlkreis habe die Möglichkeit zur Fortführung der Förderung in den Jahren 2021/2022 genutzt. 2016 bis 2020 seien es mehr als 20 Kindertagesstätten in den Städten Heiligenhaus, Ratingen, Velbert und Wülfrath gewesen, die der Bund gefördert habe. Neu dabei sind nun die AWO-Kindergärten Haselnussweg in Ratingen und Frohnstraße in Velbert. Sie seien mit jeweils 50.000 Euro bedacht worden, freut sich der Christdemokrat.